Donnerstag, 19. September 2013

Filmrezension: Von der Kunst, sich durchzumogeln

Animiert durch den schönen Trailer, habe ich mir heute den Film "Von der Kunst, sich durchzumogeln" angeschaut und muss nun gleich mal meine Meinung dazu kundtun.

"Von der Kunst, sich durchzumogeln"
mit Freddie Highmore und Emma Roberts

Quelle: Filmstarts.de
Inhalt: 

George Zinavoy (Freddie Highmore), ein einsamer und an das Schicksal glaubender Teenager, hat noch nie sonderlich viel Fleiß an den Tag gelegt. Irgendwie hat er es aber dennoch geschafft, das letzte und so entscheidende Jahr an der High School zu erreichen. In der allseits beliebten, aber auch komplizierten Sally (Emma Roberts) hat George eine neue Freundin und zugleich einen verwandten Geist gefunden. Doch es soll nicht lange bei Freundschaft bleiben - beide müssen erkennen, dass die härteste Lektion im Leben die Liebe ist... Quelle: Filmstarts.de






Warum ich mich für diesen Film entschieden habe:

Wie oben schon erwähnt, sah ich letztens bei irgendeiner DVD im Vorspann den Trailer und fand ihn sofort irgendwie ansprechend. Ich interessiere mich ja selber für alles, was mit Kunst zu tun hat und deswegen wollte ich unbedingt sehen, ob der Film eine mögliche Inspirationsquelle ist. Zudem kenne ich Freddie Highmore aus "August Rush - dt. Titel: Der Klang des Herzens" und war sehr begeistert von seiner Art zu schauspielern. 

Was mir besonders gefiel:

Da es für mich ein Beweggrund war den Film überhaupt anzuschauen, gefiel mir natürlich der Part, den die Kunst im Film einnimmt. Allerdings muss ich ehrlich zugeben, dass es sonst nicht sehr viel gab, was ich besonders hervorheben wollen würde.
Die schauspielerische Leisung fand ich gut, die Geschichte okay. 

Was mir nicht gefiel:

Ich gebe ganz ehrlich zu, dass mir der Hauptcharakter, also George, überhaupt nicht gefiel. Ich kann einfach mit so dermaßen motivationslosen Menschen nichts anfangen. Das mag wohl stark mit meiner persönlichen Einstellung zu tun haben, aber so ist es nun einmal. Ich habe leider nur sehr wenig Verständnis für Menschen, die meinen ihnen kann alles egal sein und, die sich nicht auf ihren Arsch ihren Hintern setzen und sich durch schwierige Situationen einfach durchbeißen. Ich kenne wirklich genug Leute, denen ist die Schule auch egal und finden lernen doof und unnütz (zumindest für die Schule), aber trotzdem haben alle ihren Abschluss gemacht, weil sie wissen, dass sie da einfach durch müssen. Zum Glück macht George im Film ja gegen Ende auch eine kleine Kehrtwende, so dass ich ihn dann etwas mehr ins Herz schließen konnte. 
Aber auch mit dem Charakter von Sally konnte ich nicht viel anfangen, hier allerdings nicht aus persönlichen Gründen, sondern eher weil mir die Person einfach etwas zu durchsichtig und fad erschien. Außer dem Familienhintergrund erfährt man doch kaum etwas von ihr und ihren Ansichten über Gott und die Welt. 
Größtes Manko für mich persönlich ist, dass es in dem Film dann doch kaum, um Kunst geht. Natürlich war mir klar, dass es nicht nur darum gehen sollte, aber meiner Meinung nach hätte man den ganzen Kunst-Teil auch weglassen können, da er für die Storyline an sich nicht wirklich wichtig war. Meiner Meinung nach hätte man viel mehr zeigen sollen, wie wichtig für George das Malen ist, wie sehr es zu seiner Persönlichkeit gehört.

Würde ich den Film weiterempfehlen? 

Es ist ganz nett den Film gesehen zu haben, aber mehr auch nicht. Ich würde euch also keine "Kauft ihn euch sofort"-Weiterempfehlung geben. Allerdings ist es auch nicht so, dass ich sagen würde es wäre komplette Zeitverschwendung. Der Film wird von mir also mittelmäßig bewertet mit dem Tipp sich vielleicht lieber selbst eine Meinung dazu zu bilden, da mir der Film hauptsächlich aus persönlichen Ansichten nicht so zugesagt hat. ;)

Habt ihr den Film auch schon gesehen?
Und an alle anderen Filmkritiker, wie macht ihr das bei euren Kritiken? Schreibt ihr eure persönliche Meinung, welche beeinflusst ist von euren Ansichten und Einstellungen zum Leben oder eher eine allgemeine Bewertung, die den Leuten zeigt, ob der Film generell gut oder schlecht ist (also im Sinne von Dialogen, Schauspielleistung etc.)?

Kommentare:

  1. ich hab den film auf englisch gesehn und fand ihn richtig gut, also flache dialoge wenn man anspruchsorientiert is, aber einfach was fürs herz oderso ähnlich :p
    so wahnsinnig künstlerisch war der film aber wirklich net, also praktisch gar ne, die paar bilder da im atelier und so, naja.. eher "die kunst sich durchzumogeln", ja, was ja an sich per se ne schlecht sein muss.
    find auch recht charakterschwacher (allein die namen) film, ja, also authentisch jezz für mich au ne unbedingt. das ende is ganz nett und dürfte die künstlerin (dich) auch etwas erfreuen (to some extent)
    abe rum jezz was neues kritisches einzubringe, dafür reichts ne, schon etliche jahre her wo ich den gesehn hab..

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    1. mir fällt ein, ich habs auch nur wegen emma roberts geschaut (normal würd ich bei so einer imdb wertung au ne anschaun)

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  2. Hallo :)
    Danke für dein Kommentar!
    Ich hab noch gar nicht gesehen, dass die Interviewpartner schon feststehen- danke, dass du mich darauf aufmerksam gemacht hast :)
    Natürlich habe ich auch gleich einmal in deinem Blog gestöbert und kann nur sagen: sehr schön!
    Ich mag deine Themengebiete sehr und auch dein Design finde ich toll (vor allem der Header!) Da habe ich ja richtig Glück gehabt bei der Losung.
    Ich freue mich also ebenfalls auf das Interview!

    Liebe Grüße

    PS: Ich bin jetzt auch gleich mal regelmäßige Leserin ;)

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  3. Hi, sehr schöner Blog und schöne Bilder. Hast eine Leserin mehr. Vielleicht magst Du ja mal bei vorbeischauen.
    LG, Mila Lanusa

    http://milalanusa.blogspot.de/

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